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Ernährungssouveränität für München: Wege zu einer bio-regionalen Versorgung

Ausstellung über Ernährungssysteme am Limit

CONVIVIUM

Wie kommt unser Essen in die Stadt – und was läuft dabei aus dem Ruder? Die Ausstellung „CONVIVIUM. Nahrungssysteme am Limit“ in der Pinakothek der Moderne zeigt, wie eng Ernährung mit Klima, Boden, Tierhaltung, globalen Lieferketten und sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist. Auch der Münchner Ernährungsrat ist mit einer eigenen Veranstaltung Teil des Programms.

Mit „CONVIVIUM. Nahrungssysteme am Limit“ widmet sich das Architekturmuseum der TUM in der Pinakothek der Moderne einem Thema, das uns alle betrifft: der Frage, wie zukunftsfähig unser Ernährungssystem ist.

Die Ausstellung läuft vom 23. April bis 18. Oktober 2026 und macht in zwölf Kapiteln sichtbar, wie Lebensmittelproduktion heute funktioniert – von Hightech-Gewächshäusern über Tierhaltung und Fischerei bis hin zu Böden, Sojaimporten und globalen Abhängigkeiten.

Spannend ist der Ansatz, Ernährung nicht nur als Frage des Konsums zu zeigen, sondern als politische, ökologische und räumliche Herausforderung. Die Ausstellung verbindet Architektur, Wissenschaft, Kunst und Umweltjournalismus und rückt damit genau die Zusammenhänge ins Blickfeld, die in der Debatte um die Ernährungswende oft zu kurz kommen. Besonders interessant für München: Ein Ausstellungsteil schaut auf die zunehmende Entfremdung zwischen Stadt, Umland und Lebensmittelproduktion.

Auch der Münchner Ernährungsrat ist Teil des öffentlichen Programms: Am 13. Juni 2026 lädt der MER bei „Hülsenfrüchte Hooray!“ dazu ein, Hülsenfrüchte neu zu entdecken – mit Kostproben, Quiz und alltagstauglichen Einblicken in Anbau und Küche. Darüber hinaus umfasst das Programm Vorträge, Führungen, Diskussionsformate und die Sommerküche CONVIVIUM mit vielen weiteren Initiativen und Akteur:innen. Die Termine zu den Veranstaltungen finden sich auch auf unserer Website im Bereich Termine.

Fotos: Convivum