Weiterverarbeitung, Lagerung, Transport, Vertrieb

Die Vielfalt vernetzen, regionale Weiterverarbeitung, Logistik und Lagerung auf-  und ausbauen, vielfältige Versorgungsstrukturen entwickeln!

Wo stehen wir?

Die Verteilung der standardisierten Nahrungsmittel erfolgt zu 90 Prozent über die Discounter und großen Supermarktketten mit eigener Logistik- und Lager-Infrastruktur. Diese bieten überwiegend Lebensmittel an, die nicht Teil des regionalen Lebensmittelkreislaufes sind. Dieser Einkauf bei minimalem menschlichen Kontakt und die Ferne zu den produzierenden und verarbeitenden Betrieben verschärfen den Mangel an Wissen über gute Ernährung und führen zu der Illusion, dass die Lebensmittel, so wie wir sie in den Regalen sehen, gut sind. Gleichzeitig fehlen Strukturen für die Produkte der  handwerklichen Betriebe.      

Wo wollen wir hin?

Ernährungssouveränität durch Infrastruktur innerhalb der Wertschöpfungskette und kurze Lieferketten

Ernährungssicherheit basiert auf Verfügbarkeit, Zugang, Verwendung und Erzeugung von Nahrungsmitteln. Während die Ernährungssicherheit der Kalorienaufnahme und der industrialisierten Landwirtschaft den Vorrang einräumt, fokussiert die Ernährungssouveränität einen barrierefreien Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln. Voraussetzung dafür ist eine gezielte Förderung der ökologisch wirtschaftenden, bäuerlichen Landwirtschaft und Handwerksbetriebe.

Unsere Forderungen

1. Bestandsaufnahme und Machbarkeitsanalyse

Eine Bestandsaufnahme soll einen Überblick über Best-Practice-Modelle und -Konzepte für gelungene nachhaltige und regionale Vermarktungs- und Versorgungsstrukturen in München schaffen. Auf dieser Grundlage ist eine Machbarkeitsanalyse durchzuführen, wie neue Konzepte und Modelle der Vermarktung in der Stadt etabliert werden können.

2. Anschub, Aufbau und Umsetzung durch Politik und Verwaltung

Entsprechend der Ergebnisse der Machbarkeitsanalyse hat der Stadtrat die Aufgabe, den Aufbau der Infrastruktur und die Umsetzung der Projekte zu gewährleisten.

3. Neue Verteilpunkte für das Kartoffelkombinat

Die Kartoffelkombinat eG versorgt seit 8 Jahren mittlerweile über 1.800 Haushalte in und um München mit lokal erzeugtem Bio-Gemüse aus der genossenschaftlichen Naturland- Gärtnerei. So erwachst eine Versorgungsstruktur der selbstbestimmten, lokalen Grundversorgung mit Unabhängigkeit der Genossenschaftsmitglieder von umweltschädlicher Industrieproduktion. Die Distribution soll hier mit der Stadt München als mutige ausgebaut werden.

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Münchner Ernährungsrat e.V.

c/o Impact Hub München
Gotzinger Str. 8
81371 München

Amtsgericht München VR 207818

Vorstände

Vertreten durch die Vorstände Lucia Rizzo, Daniela Schmid, Rajka Sickinger

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