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Einkaufskorb mit frischem Gemüse vor einem Supermarkt Regal

ÖkoEsel im Portrait

Münchens erster solidarischer
Bio-Mitgliederladen 

Der etwas andere Bioladen: ÖkoEsel setzt mit seinem gesamten Konzept auf eine faire und nachhaltige Lebensmittelversorgung. Das heißt: nicht nur möglichst bio-regional, sondern auch faire Preise für alle vom Acker bis zum Teller. Das funktioniert durch einen solidarischen Ansatz - und viel Engagement.

Nachhaltige Bio-Lebensmittel zu fairen Preisen

Bei ÖkoEsel findet Ihr Bio für den täglichen Bedarf: Obst, Gemüse, Brot und länger haltbare Produkte wie Pasta und Reis sind hier genauso im Sortiment wie Unverpacktes. Die Lebensmittel werden durchschnittlich 25-35 % unterhalb der üblichen Preise angeboten. Die Grundlage dafür liefert ein Mitglieder-Konzept, das als Grundlage für die solidarische Ausrichtung im ÖkoEsel dient. 

'Bio für alle': Gemeinwohl statt Profit-Maximierung

Beim ÖkoEsel ist die Aussage „Bio für Alle“ keine leere Worthülse. Der Mitgliederladen will noch mehr Menschen eine gesunde und nachhaltige Ernährung ermöglichen. Dies funktioniert aber nur solidarisch und wenn gemeinsam wert- und nicht profitorientiert gehandelt wird. Im ÖkoEsel setzt man daher zur Finanzierung auf ein mitgliederbasiertes Modell. Das heißt, jedes Mitglied beteiligt sich mit einem monatlichen Beitrag an den laufenden Kosten.

Es ist notwendig, dass ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit immer zusammen gedacht werden. Und dafür müssen wir thematisieren, dass echte ökologische und soziale Nachhaltigkeit einen Bruch mit dem Bestehenden braucht. - ÖkoEsel

Durch und durch sozial: Von der Soli-Tomate bis hin zum Soli-Lohn 

ÖkoEsel hat es sich zum Ziel gesetzt, die Nahversorgung anders zu gestalten: nachhaltiger, sozialer, und (selbst-)kritischer. So gehört nicht nur die ökologische, sondern auch die soziale Komponente zum festen Wertefundament des Mitgliederladens. Erzeuger:innen erhalten faire Preise für ihre Produkte. Mitglieder erhalten mit dem ÖkoEsel eine Möglichkeit, sich günstig mit nachhaltigen Bio-Lebensmitteln zu versorgen.

Das ÖkoEsel-Team versucht, größtenteils ohne Hierarchien auszukommen und kollektive Entscheidungsprozesse zu etablieren. Die solidarischen Grundwerte zeigen sich auch auf den Lohnzetteln der Mitarbeiter:innen: Im ÖkoEsel erhalten alle den gleichen Stundenlohn. Und zwar ein Stundenlohn, von dem sich ein Leben in München finanzieren lässt – auch wenn hiervon niemand wohlhabend werden wird.

Mitarbeiter im Lebensmittelgeschäft bei der Arbeit
Regal mit frischen und haltbaren Lebensmitteln
Die Mitarbeiter:innen von ÖkoEsel vor ihrem Laden

Wegbereiter der Münchner Ernährungswende

Wir begrüßen das Konzept von ÖkoEsel sehr. Solidarität und Gemeinwohlorientierung in einer Zeit, in der die Lebensmittel-Preise deutlich gestiegen sind¹ und Landwirt:innen oft auf ihren Kosten sitzen bleiben², während die Macht des discounterisierten Lebensmittel-Handels ungebrochen ist. 

Einer der Gründe dafür ist die Marktmacht der Lebensmittelkonzerne. Die vier Riesen (REWE, Edeka, Aldi und die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland) beherrschen derzeit etwa 85 % des Lebensmittelmarktes in Deutschland. Dadurch können sie Lebensmittelpreise erhöhen, ohne diesen Gewinn an die Lieferanten weiterzugeben³. Fair? Geht anders. Und ÖkoEsel zeigt wie!

In den beiden Standorten in Neuhausen und Haidhausen könnt ihr euch selbst überzeugen - schaut vorbei, der ÖkoEsel freut sich auf Euch!

Steckbrief

  • Gründung: 2016
  • MER-Mitglied seit: 2020
  • Mitarbeiter:innen: 12

ÖkoEsel steht für...

  • eine sinnvolle Alternative zum discounterisierten Lebensmittel-Einzelhandel
  • fair und nachhaltig produzierte Lebensmittel
  • solidarische Mitglieder-Preise 
  • Veranstaltungen und Raum für Austausch im Rahmen der Initiative 'kritische Nachhaltigkeit'

Kontakt

www.oekoesel.de
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089 38153986

ÖkoEsel – Schmidt & Rehbein GbR

Neuhausen / Nymphenburg
Helene-Weber-Allee 17
80637 München
Mo, Mi, Fr: 10-19 Uhr
Sa: 10-15 Uhr

Haidhausen
Breisacher Straße 12
81667 München
Mo, Di, Do, Fr: 10-19 Uhr
Sa: 10-14 Uhr

Wer ist noch Mitglied im Münchner Ernährungsrat?

Fotos: ÖkoEsel